Einfamilienhaus, 2024
In einer Neubausiedlung vor den Toren der Stadt München blitzt es heraus zwischen den uniformen Putzflächen der umgebenen Bebauung. Unser in Holz gekleidetes Projekt steht für eine Reminiszenz zum Ursprung des ehemaligen Dorfes. Dabei standen am Dorfrand auf und zu den angrenzenden Feldern monolithische, sehr reduzierte und vollkommen in Holz gekleidete Feldstadel. Diese bildeten historisch betrachtet den baukulturellen Abschluss der Siedlung und definierten den Übergang zur umliegenden Kulturlandschaft der meist landwirtschaftlich genutzten Flächen. Diese Schnittstelle wird nun durch unser Gebäude architektonisch weitergetragen und zeitgemäß interpretiert. Ein gebautes Beispiel für Fortschreibung von kulturellem (architektonischem – aber auch städtebaulichen) Gut.